Champagner Bardiau

Champagne Bardiau ist ein 2,60 ha großes Familienweingut in Verpillières-sur-Ource, im Süden der Côte des Bar. 

Seit fünf Generationen arbeitet diese Familie aus der Champagne in den Weinbergen. Doch erst ab 2015 begann Jérémy Bardiau, der sich der Einzigartigkeit seines Terroirs bewusst war, mit der Weinbereitung seiner Trauben und kreierte seine eigene Marke: So entstand Champagner Bardiau, ein modernes, auf Exzellenz ausgerichtetes Champagnerhaus, das die Vielfalt, die Qualität und den Ausdruck seiner Terroirs wertschätzt.

Ein für die Champagne untypisches Terroir

Die Weinberge des Weinguts mit ihren zahlreichen Böden, Lagen und Rebsorten bieten dem Winzer die Möglichkeit, sehr komplexe Weine mit einer außergewöhnlichen Aromenpalette zu erzeugen.

Der Weinberg des Weinguts weist die Besonderheit auf, dass er zu 75% auf einem in der Champagne unüblichen Boden angepflanzt ist. Aus dem Portlandien stammend, handelt es sich um einen sehr kalkhaltigen Boden, der den Pinot Noir und Chardonnays Finesse, aromatische Komplexität und Mineralität verleiht, wie es nur wenige andere Terroirs tun.

Der Rest des Weinbergs ist auf tieferen, lehmigen Böden angepflanzt, die ihrerseits den Champagnern mehr Fülle und Vollmundigkeit verleihen.



Verantwortungsvoller Weinbau

Champagner Bardiau betreibt eine durchdachte Landwirtschaft, um die Umwelt zu respektieren und die biologische Vielfalt des Weinbergs zu erhalten. Dazu bevorzugt das Weingut natürliche, vorbeugende Methoden, die nicht nur den Einsatz von chemischen Hilfsmitteln und Düngemitteln vermeiden sollen, sondern auch das Terroir bestmöglich zum Ausdruck kommen lassen soll. 

Um diese Schritte zu konkretisieren, hat das Weingut die Zertifizierung "Nachhaltiger Weinbau in der Champagne" erhalten.

Ein modernes, auf Exzellenz ausgerichtetes Weingut Zur Herstellung seiner Champagner wählt die Domaine Bardiau die besten Trauben von alten Rebstöcken aus.

Die Weinlese wird von Hand durchgeführt, wodurch gesunde und reife Trauben geerntet werden können.

Die Weinbereitung erfolgt zum Teil in kleinen, temperaturgesteuerten Edelstahltanks, was die Gärung bei niedrigen Temperaturen ermöglicht und somit Eleganz und Feinheit fördert. Der andere Teil wird hingegen in Eichenfässern hergestellt, was eine Mikro-Sauerstoffzufuhr mit sich bringt, die die natürliche Entwicklung begünstigt und den Champagnern eine große Komplexität verleiht.

Alle Parzellen werden separat zur Weinbereitung genutzt, um die Eigenschaften der einzelnen Terroirs zu respektieren. Bei der Assemblage (Verschnitt) entscheidet das Weingut, ob die verschiedenen Parzellen zusammengeführt werden oder nicht.

Die geringen Dosierungen und die lange Reifezeit der Cuvées ermöglichen es jedem Wein, die Einzigartigkeit des Terroirs, aus dem er stammt, zum Ausdruck zu bringen.