Der Champagner darf nur aus acht Rebsorten hergestellt werden. Theoretisch kann jede dieser Rebsorten Anspruch darauf erheben, an der Herstellung eines Champagners beteiligt zu sein, doch Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir machen 99% der Weinberge der Bezeichnung aus. Beginnen wir also in der richtigen Reihenfolge damit, Ihnen diese drei dominierenden Rebsorten vorzustellen.

Chardonnay

Die wohl bekannteste Rebsorte der Champagne hat sich ihren ersten Adelsbrief im Burgund erworben, Ausnahme-Terroir, das die besten Weine der Welt hervorbringt Diese Rebsorte ist besonders leicht anzubauen und gedeiht in verschiedenen Klimazonen. Außerdem verleiht sie dem Wein, für den sie verwendet wird, eine echte Feinheit, weshalb sie zu einer der meistverwendeten Rebsorten der Welt geworden ist. In der Champagne entfaltet diese Rebsorte ihr volles Potenzial, wenn sie als Assemblage (Verschnitt mit anderen Rebsorten) oder allein verwendet wird, was den berühmten Champagner Blanc de Blancs aus 100 % Chardonnay ergibt.

Pinot noir

Noch einmal durch das Weinbaugebiet Burgund enthüllt, wird diese Rebsorte in der Champagne häufig für Verschnitte verwendet. Bringt eine schwarze Traube mit hellem Saft hervor und ermöglicht die Herstellung von fruchtigem Champagner. Einige Produzenten haben sie übrigens zu ihrer bevorzugten Rebsorte gemacht und stellen Blanc de Noirs-Champagnerher, die nur aus Pinot Noir bestehen.

Pinot meunier

Diese Rebsorte wurde von den Winzern der Champagne lange Zeit vernachlässigt und erfreut sich seit einigen Jahren einer neuen Beliebtheit. Sein "champenoiser" Charakter, der von einem rustikalen Geschmack im Mund geprägt ist, wird besonders von Winzern geschätzt, die auf der Suche nach der Authentizität des Champagnerweins sind.

Andere Rebsorten

Weitgehend vernachlässigt, gibt es unter den zugelassenen Rebsorten vier sogenannte "vergessene" Rebsorten, nämlich Arbane, Pinot gris, Pinot meslier und Pinot blanc. Sie wurden wegen mangelnder Widerstandsfähigkeit oder Rentabilität abgelehnt, so dass sie heute nur noch 1% der Weinberge der Ursprungsbezeichnung einnehmen. Seit einigen Jahren werden diese Rebsorten jedoch auf Betreiben einiger Winzer wieder angebaut, wie z. B. in den Huguenot Tassin-Champagnern, die in allen ihren Cuvées Weißburgunder verwenden.

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